Nach Senderboykott prüft US Justiz Verstoß gegen Kartellrecht
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Nach Senderboykott prüft US Justiz Verstoß gegen Kartellrecht

Nach dem zeitweisen Boykott mehrerer US Sender gegen Präsident Donald Trump prüft das US Justizministerium einen möglichen Verstoß gegen das Kartellrecht. Betroffen sind demnach die Sender des TV Pools des Weißen Hauses, also ABC, CBS, CNN, NBC und Fox News. Das Ministerium soll die Medien am Freitag kontaktiert und Unterlagen zum Pool angefordert haben.

Der Hintergrund ist der Streit um den Ausschluss von CNN, MS NOW und Politico aus dem Weißen Haus im September. Daraufhin stoppten die übrigen Poolsender vorübergehend die Berichterstattung über Trump. Nach Angaben einer Sprecherin prüft die Kartellabteilung nun, ob die Nachrichtenorganisationen gegen das Kartellrecht verstoßen haben. Die Journalistenorganisation Reporters Committee for Freedom of the Press kritisierte das Vorgehen als weiteren Versuch, Journalisten einzuschüchtern.

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