Nach Randale in Dresden: Hertha Ultras boykottieren Hochrisikospiel bei Dynamo
Nach den Ausschreitungen beim letzten Duell zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC steht das erneute Aufeinandertreffen der beiden Zweitligisten unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Das Spiel am Samstagabend um 20.30 Uhr ist als Hochrisikospiel eingestuft, die Polizei verweist auf die Ereignisse aus der Vorsaison und erwartet ein hohes Sicherheitsrisiko.
Im April war es in Dresden nach einem Platzsturm zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Berliner Anhänger waren damals in den Innenraum eingedrungen, nachdem eine Blockfahne entwendet worden war. Beide Vereine wurden danach vom DFB Sportgericht mit Strafen von fast einer Viertelmillion Euro belegt.
Vor dem neuen Spiel haben Hertha Ultras wegen der teilweisen Sperrung des Gästeblocks und personalisierter Tickets zum Boykott aufgerufen. Die Berliner Vereinsverantwortlichen rechnen dennoch mit rund 700 organisierten Fans in Dresden, insgesamt werden etwa 29000 Zuschauer erwartet. Sportlich geht Hertha als Tabellenführer in die Partie, Dynamo steht mit vier Punkten auf dem vorletzten Platz.
