Nach dem Ende des Tankrabatts hält Bilger weitere Entlastungen für möglich
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hält nach dem Auslaufen des sogenannten Tankrabatts zum Jahresende weitere gezielte Entlastungen für möglich. Er sprach sich dafür aus zu prüfen, ob besonders betroffene Gewerbe wie Busunternehmen, Taxifahrer oder Fuhrunternehmer bei dauerhaft hohen Spritpreisen unterstützt werden können.
Zugleich verwies Bilger darauf, dass die Bundesregierung an einem Mechanismus für Direktzahlungen an Bürger arbeitet, um besonders Betroffene gezielt zu entlasten. Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte sich für ein solches Vorgehen ausgesprochen und einen Direktzahlungsmechanismus über das Bundesamt für Steuern als passenden Hebel bezeichnet.
Bilger äußerte sich außerdem zur deutsch französischen Einigung beim Verbrenner Aus. Er warb für die Einführung von E20 Benzin und höhere Beimischungen von Biokraftstoffen. Dies könne auch helfen, die Abhängigkeit von Ölimporten zu verringern. Deutschland und Frankreich hatten am Freitag vereinbart, das CO2 Reduktionsziel für Neuwagen ab 2035 von 100 auf 90 Prozent zu senken.
