Mitglieder einer eritreischen Terrorgruppe in Deutschland gefasst
Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Mitglieder einer eritreischen Terrorgruppe festnehmen lassen. Die Männer, ein eritreischer und ein deutscher Staatsangehöriger, wurden in der Nähe von Saarbrücken und in Stuttgart gefasst. Ihnen wird die Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen, dem deutschen Ableger der Brigade N Hamedu. Nun muss der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden.
Nach Angaben der Bundesanwaltschaft soll die Gruppe das Ziel verfolgen, die Regierung in Eritrea zu stürzen. In Deutschland habe sie dies durch Gewalteinsätze bei Veranstaltungen von Anhängern der eritreischen Regierung verfolgt. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen hatte die Bundesanwaltschaft bereits im März 2025 insgesamt 19 Objekte in mehreren Bundesländern sowie in Dänemark durchsuchen lassen. Die beiden Festgenommenen sollen maßgeblich am Aufbau der Strukturen in Deutschland und an der Organisation der gewaltsamen Aktionen beteiligt gewesen sein.
