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Merz und Macron: Deutsch französische Woche der Harmonie

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben ihre Zusammenarbeit in dieser Woche mehrfach demonstriert. Neben mehreren gemeinsamen Ministertreffen kam es zu insgesamt vier Begegnungen zwischen beiden, besonders symbolträchtig am Schloss Augustusburg in Brühl, wo 1962 die Grundlage der deutsch französischen Partnerschaft gelegt worden war. Merz nahm zudem an der Parade zum französischen Nationalfeiertag in Paris teil.

Trotz der öffentlich betonten Harmonie bleiben zwischen beiden Ländern Unterschiede etwa bei Energie und Finanzpolitik bestehen. Zugleich setzen Berlin und Paris auf neue gemeinsame Vorhaben, darunter Drohnen, Luftabwehrsysteme und Langstreckenraketen. Auch bei der Ukraine Unterstützung und bei der nuklearen Abschreckung soll die Kooperation ausgebaut werden.

Belastet wird das Verhältnis durch das Ende des deutsch französischen Kampfflugzeugprojekts FCAS und die unsichere Zukunft des Panzerprojekts MGCS. Hinzu kommt die Kandidatur von Marine Le Pen für die Präsidentschaftswahl 2027, die in Berlin als möglicher Stresstest für die Beziehungen gilt.

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