Marode Infrastruktur bremst die Wirtschaft aus
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Marode Infrastruktur bremst die Wirtschaft aus

Marode Brücken und lange Genehmigungsverfahren bremsen Schwer und Großraumtransporte in Nordrhein Westfalen aus. Das zeigt sich etwa bei Windrädern, deren Bauteile per Schiff in Nordseehäfen ankommen und anschließend über Autobahnen und teils mit Spezialfahrzeugen bis zum Zielort gebracht werden. Vor allem die letzten Kilometer sind oft langsam und teuer, weil enge Straßen und marode Infrastruktur den Transport erschweren.

In NRW sind knapp 1000 Brücken so beschädigt, dass schwere Lkw sie nicht mehr befahren dürfen. Der Landesbetrieb Straßen NRW rechnet dennoch mit mehr als 20000 Schwertransporten bis 2027 allein für den Windradausbau. Auch andere Industriezweige sind betroffen, weil für große Anlagen wie Wasserstofföfen oder Kompressoren ebenfalls Sondertransporte nötig sind.

Die Landesregierung setzt auf eine eigene Stabsstelle bei Straßen NRW und testet mit dem Bund sogenannte Mikrokorridore für feste Transportrouten. Zudem soll mehr über Wasserwege transportiert werden. Unternehmen und Fachleute fordern darüber hinaus schnellere Genehmigungen und eine bessere Instandhaltung der Infrastruktur.

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