Manchmal hängt alles an einer einzigen Unterschrift
Johanna und Martin Schultz haben mit Zukunftwind ein Unternehmen aufgebaut, das Flächen für Windkraft und Kabelprojekte sichert. Beide kamen aus anderen Berufen und gründeten das Unternehmen vor knapp vier Jahren. Im Gespräch betonen sie, dass ihre Arbeit vor allem Menschenkenntnis, Geduld und Vertrauen erfordert.
Sie verhandeln mit Eigentümern über die Nutzung von Land und schließen Verträge, die oft 25 oder 30 Jahre laufen. Dabei gehe es häufig um Flächen, die für die Besitzer wirtschaftlich und persönlich eine große Bedeutung haben. Nach Angaben der beiden hängt der Erfolg oft von Zeit, Feingefühl und schneller Zuarbeit der Projektierer ab.
Zugleich verweisen sie auf sinkende Pachten. Früher seien teils 160.000 bis 250.000 Euro pro Anlage und Jahr gezahlt worden, heute liege man eher unter 100.000 Euro. Bei schwierigen Fällen könne schon eine einzelne Unterschrift über Verzögerungen und hohe Kosten entscheiden.
