Mängel bei Geldwäscheprävention: Startup Raisin droht heftiger Ärger mit der Bafin
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Mängel bei Geldwäscheprävention: Startup Raisin droht heftiger Ärger mit der Bafin

Dem Berliner Fintech Raisin droht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung offenbar eine aufsichtsrechtliche Maßnahme der Bafin. Die Finanzaufsicht erwägt demnach, einen Sonderbeauftragten in das Unternehmen zu schicken, der mutmaßliche Mängel bei der Geldwäscheprävention in der Raisin Bank aufarbeiten soll.

Eine solche Maßnahme gilt als besonders streng und kommt zum Einsatz, wenn die Behörde Zweifel hat, dass ein Institut Probleme schnell und ausreichend behebt. Ein entsprechender Bescheid liegt Raisin nach Angaben einer Sprecherin jedoch nicht vor. Das Unternehmen kommentiere Marktgerüchte grundsätzlich nicht. Die Bafin äußerte sich auf Anfrage nicht.

Raisin wurde 2012 gegründet und vermittelt Tages und Festgeld in Europa. Das Unternehmen hat mehr als eine Million Kunden in mehr als zehn Ländern und ist mehr als zwei Milliarden Euro wert.

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