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Machtpoker in der Arktis: Welche Strategie hat Europa?

Beim EU Arktis Gipfel in Rovaniemi beraten zwölf Staats und Regierungschefs über eine neue europäische Strategie für die Arktis. Gastgeber Finnland rückt dabei vor allem Sicherheitsfragen in den Mittelpunkt. Angesichts des Klimawandels und von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist der hohe Norden stärker in den Fokus Europas gerückt.

EU Vertreter warnen vor Russlands militärischem Ausbau in der Region und vor wachsendem chinesischem Interesse. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einem geopolitischen Hotspot, in dem Russland seine Fähigkeiten ausbaue und täglich hybride Aktivitäten nutze. Finnland und Schweden sind nach dem Krieg gegen die Ukraine der NATO beigetreten, wodurch Finnlands lange Grenze zu Russland nun auch NATO Grenze ist.

Die EU Kommission will ihre Arktis Strategie von 2021 noch in diesem Oktober erneuern. Im Abschlussstatement des Gipfels fordern die EU Staaten Investitionen in militärische Mobilität, grenzüberschreitende Vernetzung und Infrastruktur wie Transport, digitale Verbindungen und Satellitentechnologie. Zugleich verändert der Klimawandel die Arktis so stark, dass sich neue Schifffahrtsrouten und wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen.

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