Lyn Alden warnt: Das ist das größte Risiko für Bitcoin
Die Makro Analystin Lyn Alden erwartet in den kommenden zehn Jahren eine weitere Verschiebung hin zu einer multipolaren Weltordnung, auch beim Geld. Gold sieht sie dabei als naheliegenden ersten Profiteur, weil es groß, liquide, teilbar und nicht von einem Staat abhängig ist. Als zweite Option nennt sie eine stärkere Diversifikation in andere große Fiatwährungen.
Bitcoin bezeichnet Alden als dritte Möglichkeit und als neue Form globaler Abwicklung. Die Kryptowährung sei dezentral wie Gold, aber deutlich schneller. Zugleich verweist sie auf zwei zentrale Hürden: Sicherheit und Netzwerkeffekte. Bitcoin habe sich zwar 17 Jahre als größte Kryptowährung behauptet, bleibe im globalen Vermögensmarkt aber noch klein. Damit Bitcoin bis 2036 deutlich wachsen könne, brauche es mehr Adoption, was mit Volatilität verbunden sei.
Das größte Risiko sieht Alden nicht bei Staaten oder Technik, sondern bei den Menschen selbst. Bitcoin könne nur dann an Bedeutung gewinnen, wenn finanzielle Souveränität, Selbstverwahrung, erlaubnisfreie Zahlungen und Privatsphäre von vielen gewollt und genutzt würden.
