Linke: Wir werden den Osten nicht den Nazis überlassen
Die Linke geht nach ihrem Parteitag in Potsdam-Babelsberg mit neuem Führungspersonal in die nächsten Monate. Jan van Aken kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut für den Parteivorsitz. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten Luigi Pantisano mit 53,3 Prozent der Stimmen.
Pantisano hatte zuvor mit umstrittenen Äußerungen zur CDU und zur AfD für Kritik gesorgt. Er sprach von einer zugespitzten Aussage und sagte, sie sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. Ines Schwerdtner wurde mit fast 86 Prozent im Amt bestätigt. Sie kündigte an, den Osten nicht den Nazis zu überlassen, und griff die Bundesregierung wegen Aufrüstung und der Reformen bei Kranken, Pflege und Rente an.
Schwerdtner verteidigte zudem die scharfe Israel Kritik der Partei und betonte zugleich den Schutz jüdischen Lebens. Van Aken warnte zum Abschied davor, den aktuellen Aufschwung der Linken als selbstverständlich zu betrachten.
