Leisten wir uns zu viele Jobs, die dem Wohlstand nichts bringen?
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Leisten wir uns zu viele Jobs, die dem Wohlstand nichts bringen?

Deutschland wächst nach Einschätzung von Ökonomen und der Stiftung Familienunternehmen zu langsam, um den Wohlstand zu halten. Die Arbeitsproduktivität habe sich in den vergangenen sechs Jahren nur noch um durchschnittlich 0,3 Prozent pro Jahr erhöht, während sie in den 1980er und 1990er Jahren noch bei rund zwei Prozent gelegen habe.

Als Gründe nennen Fachleute unter anderem ausbleibende Produktivitätsgewinne durch die Digitalisierung, den Fachkräftemangel und zu geringe Investitionen von Staat und Unternehmen in Maschinen, Anlagen und Infrastruktur. Commerzbank Chefvolkswirt Jörg Krämer sieht vor allem eine stark gewachsene Bürokratie. Auch Rainer Kirchdörfer von der Stiftung Familienunternehmen hält viele Tätigkeiten für unnötig, weil sie zu viel Zeit und Kapital binden.

Beide sehen im Bürokratieabbau und in mehr Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Investitionen Chancen für mehr Wachstum. Deutschland rangiert in einem Vergleich der Stiftung Familienunternehmen mit 21 OECD Staaten bei der Investitionsfreundlichkeit auf dem drittletzten Platz.

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