Landesweit große Demonstrationen gegen Wohnungsnot in Spanien
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Landesweit große Demonstrationen gegen Wohnungsnot in Spanien

In Spanien haben erneut Zehntausende Menschen landesweit gegen die zunehmende Wohnungsnot protestiert. Allein in Madrid sprach die Regierung von rund 70.000 Teilnehmern, die Veranstalter von bis zu 500.000. In mehr als 50 Städten waren Kundgebungen angekündigt, eine Demonstration in Barcelona wurde wegen einer Unwetterwarnung verschoben.

In Valencia kam es nach Angaben der Behörden zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein, um die Menge aufzulösen. Rund 30 Demonstranten drangen vorübergehend in den Kulturkomplex Stadt der Künste und Wissenschaften ein, bevor sie vertrieben wurden. Auslöser der Proteste sind zwei gescheiterte Wohndekrete, mit denen Ministerpräsident Pedro Sánchez gegen steigende Mieten und Zwangsräumungen vorgehen wollte. Nun wird auch über mögliche Neuwahlen spekuliert.

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