Längst alle tot: Fax Kontakt, Großübung im ICE Tunnel endet im großen Desaster
Bei einer Großübung im Sandbergtunnel in Thüringen hat die Rettung von Passagieren aus einem brennenden ICE nicht wie geplant funktioniert. Nach Angaben des Innenministeriums kam es zu Verzögerungen bei der Übermittlung des Übungsnotrufs und bei der Alarmierung der Feuerwehr. Auch ein technischer Defekt, reale Einsätze und längere Anfahrtswege einzelner Einheiten spielten eine Rolle.
Thüringens Innenminister Georg Maier sprach von Schwachstellen in der Melde und Alarmierungskette. Er sagte, so etwas dürfe sich nicht wiederholen. Bei der Übung mit mehr als 250 Einsatzkräften wurden Komparsen als Passagiere gerettet. Laut Angaben dauerte es mehr als zwei Stunden, bis die ersten Rettungstrupps eintrafen. Die Landrätin des Ilm Kreises, Petra Enders, sprach von großen Defiziten und Problemen bei der Kommunikation.
