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Kupferboom kostet Sambier einen hohen Preis

Der steigende Kupferbedarf bringt in sambischen Bergbaustädten wie Kitwe, Luanshya, Mufulira und Chingola wirtschaftlichen Aufschwung. Zugleich werden im Kupfergürtel des Landes die Folgen des Bergbaus immer deutlicher, vor allem durch Umweltbelastungen und soziale Spannungen.

Besonders groß sind die Sorgen seit einem Säureunfall im Februar 2025 bei Sino Metals Leach Zambia. Dabei wurde ein Fluss verseucht, der zum Einzugsgebiet des Kafue Flusses gehört und für die Wasserversorgung in vier Provinzen wichtig ist. Der Unfall zerstörte Ernten und tötete Fische.

Umweltaktivisten und Anwohner warnen vor Gesundheitsrisiken, Landverlust und schwächerem gesellschaftlichem Zusammenhalt. Zugleich verweisen Vertreter der Bergbaubranche und der Regierung auf Arbeitsplätze, Investitionen und Maßnahmen zum Umweltschutz. Gewerkschaften kritisieren jedoch, dass viele Arbeiter nur kurzfristige Verträge erhalten und die Gewinne nicht gleichmäßig verteilt werden.

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