Krypto gegen Sanktionen? Netanjahu gerät in die Kritik
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Krypto gegen Sanktionen? Netanjahu gerät in die Kritik

Die israelische Regierung erwägt angesichts drohender internationaler Sanktionen den Einsatz von Krypto, um wirtschaftliche Abläufe abzusichern. Premierminister Benjamin Netanjahu bestätigte entsprechende Pläne und sagte, Israel müsse Möglichkeiten vorbereiten, Banksanktionen durch ein alternatives Wirtschaftssystem zu umgehen.

Hintergrund sind koordinierte Schritte von zwölf Staaten unter britischer Führung, die Sanktionen gegen Siedlungsaktivitäten im Westjordanland vorsehen. Experten befürchten, dass betroffene Finanzdienstleister Korrespondenzbank Beziehungen abbrechen könnten, was den israelischen Außenhandel treffen würde.

Die Pläne stoßen auf deutliche Kritik. Der frühere Leiter der Bankenaufsicht bei der Bank of Israel, Yair Avidan, sprach von einer existenziellen Gefahr für den Bankensektor. Oppositionsführer Yair Lapid warnte, ein Rückgriff auf Kryptowährungen könne das Land in die Isolation treiben.

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