Kriminelle setzen verstärkt auf Krypto, neue Zahlen überraschen
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Kriminelle setzen verstärkt auf Krypto, neue Zahlen überraschen

Südkorea verzeichnet bei der Geldwäsche mit Kryptowährungen einen starken Anstieg. Nach Angaben der Nationalen Polizeibehörde wurden im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 1.214 Fälle registriert. Im gesamten Jahr 2025 waren es nur acht Fälle, 2023 sogar nur drei. Damit stieg die Zahl innerhalb eines Jahres um das 152 Fache.

Mit einem Anteil von 79,4 Prozent stellen Geldwäschefälle inzwischen die größte Kategorie der Krypto Kriminalität im Land dar. Die Behörden führen die Entwicklung auf professionell organisierte Netzwerke zurück, die Kryptowährungen nutzen, um kriminelle Erlöse ins Ausland zu transferieren und Geldströme zu verschleiern.

Nach Erkenntnissen der Ermittler kommen vor allem Stablecoins wie Tether zum Einsatz. Genannt werden Geld aus Drogenhandel, illegalem Glücksspiel und Phishing Betrug. Die Strafverfolgung bleibt schwierig, weil Kryptowährungen über ausländische Börsen verschoben und anschließend in andere Vermögenswerte umgetauscht werden.

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