Korruptionsskandal in der Ukraine weitet sich aus
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Korruptionsskandal in der Ukraine weitet sich aus

Der jüngste Korruptionsskandal im Umfeld des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitet sich aus. Die Antikorruptionsbehörden haben inzwischen die Namen mehrerer Verdächtiger veröffentlicht, darunter die frühere stellvertretende Leiterin des Präsidentenbüros, Iryna Mudra. Zudem geben die Ermittler weiter Audio Mitschnitte aus ihren Untersuchungen bekannt, die die Beschuldigten belasten sollen.

Im Zentrum steht der frühere Minister Herman Haluschtschenko. Er kam im Februar in Untersuchungshaft, nachdem ihm bereits im vergangenen Jahr vorgeworfen worden war, an der Veruntreuung von mehr als 110 Millionen US Dollar im Energiesektor beteiligt gewesen zu sein. Nun geht es um eine Kaution von umgerechnet knapp drei Millionen Euro, die aus illegalen Quellen stammen und über eine staatseigene Bank gewaschen worden sein soll.

Auch gegen Selenskyj richtet sich Kritik aus der Opposition. Premierminister Serhij Koretskyj hat das Finanzministerium angewiesen, die staatseigene Sense Bank zu privatisieren. Der Erlös soll in Verteidigungsausgaben fließen.

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