Kommen bald die ersten Krypto ETFs aus Japan?
Das japanische Parlament hat eine Reform zur strengeren Regulierung von Kryptowährungen beschlossen, die innerhalb eines Jahres in Kraft treten soll. Bitcoin und andere digitale Währungen gelten damit künftig als Anlageprodukte und fallen unter das Finanzmarktrecht.
Die neuen Regeln verbieten erstmals Insiderhandel mit Kryptowährungen. Zudem müssen Börsen Anleger umfassend über Risiken informieren. Wer ohne zugelassene Registrierung Krypto Geschäfte betreibt, muss mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren und einer zusätzlichen Geldstrafe von zehn Millionen Yen rechnen.
Die Regierung begründet den Kurswechsel damit, dass digitale Assets inzwischen vor allem als Investment genutzt werden. Zugleich soll die Besteuerung stärker an klassische Kapitalanlagen angelehnt werden. Über bestimmte Anbieter könnte die Steuerlast auf 20 Prozent sinken, außerdem sollen Verluste drei Jahre lang mit späteren Gewinnen verrechenbar sein. Eine Zulassung von Bitcoin oder Ethereum Spot ETFs schafft die Reform noch nicht, legt dafür aber die Grundlage.
