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Klima: Was El Niño 2026 für Afrika bedeutet

El Niño dürfte Afrika 2026 je nach Region sehr unterschiedlich treffen. Im südlichen Afrika hat das Klimaphänomen in der Vergangenheit häufig heißere und deutlich trockenere Bedingungen ausgelöst. Damit steigen dort das Risiko für Dürren, Wasserknappheit und Ernährungsunsicherheit. In Ostafrika hängen die Folgen stärker von der Jahreszeit ab.

El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen mit ungewöhnlich warmer Meeresoberfläche im zentralen und östlichen Pazifik. Es kann in manchen Regionen Hitze und Trockenheit verstärken, in anderen aber auch stärkere Niederschläge, Stürme und Überschwemmungen bringen. Nach Einschätzung von Klimaforschern verschärft der Klimawandel diese Folgen. Die globale Durchschnittstemperatur liegt inzwischen etwa 1,4 Grad über dem vorindustriellen Niveau, was extreme Wetterereignisse wahrscheinlicher macht.

Besonders gefährdet gelten unter anderem Äthiopien, Kenia, Madagaskar, Mosambik, Nigeria, Somalia, Sudan und Uganda. Experten warnen zudem vor wachsender Vertreibung durch Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürme sowie vor zusätzlichem Druck auf Städte und Hilfssysteme.

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