Kiews Angriffe zeigen Wirkung: Nur noch zwei Raffinerien aus Russlands Top 10 sind unversehrt
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Kiews Angriffe zeigen Wirkung: Nur noch zwei Raffinerien aus Russlands Top 10 sind unversehrt

Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien verschärfen die Treibstoffkrise in Russland. Von den zehn größten Anlagen des Landes wurden fast alle mindestens einmal getroffen, nur zwei Raffinerien hinter dem Ural blieben bislang unversehrt. Auch diese gelten jedoch nicht als sicher.

Mehrere Anlagen mussten ihre Produktion drosseln oder ganz einstellen. Anfang Juni sank die tägliche Ölverarbeitung nach Angaben von Analysten auf unter vier Millionen Barrel, den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten. Etwa ein Drittel der Raffineriekapazitäten steht demnach still. Branchenkreisen zufolge fällt die Moskauer Raffinerie für mindestens ein halbes Jahr aus.

Im Land bilden sich lange Schlangen an Tankstellen, vielerorts ist die Abgabe von Kraftstoff begrenzt. Auf der Krim gibt es Benzin nur noch über digitale Bezugsscheine. Präsident Putin räumte Versorgungsprobleme ein und berief eine Krisensitzung ein. Der Kreml prüft inzwischen den Import von Benzin und erwägt ein Exportverbot für Diesel.

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