Kiew von Trump geschockt: Ukrainische Regierung stärkt Selenskyj den Rücken
Die ukrainische Regierung hat die Forderung von US Präsident Donald Trump nach einem neuen Präsidenten zurückgewiesen und Selenskyj den Rücken gestärkt. Außenminister Andrij Sybiha erklärte auf X, Selenskyj genieße die Unterstützung des ukrainischen Volkes und dieses habe das Recht, selbst zu entscheiden. Trump hatte zuvor erklärt, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten und Selenskyj habe mehrfach die Gelegenheit gehabt, den Krieg zu beenden.
In Kiew reagierte man schockiert auf die Äußerungen aus Washington. Nach Angaben aus dem Umfeld Selenskyjs wächst dort vor allem die Sorge, dass Trump die Geheimdienstkooperation beenden könnte. Gleichzeitig beschoss Russland erneut die Hauptstadt Kiew, Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von acht Verletzten, darunter eine 15 Jährige.
Rückendeckung kam auch aus Europa und Großbritannien. Der britische Premierminister Andy Burnham bekräftigte in einem Telefonat mit Selenskyj die uneingeschränkte Solidarität und kündigte an, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen. Auch Bundesregierung und EU äußerten sich ähnlich.
