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Khalida Popal: Diese jungen Frauen sind unsere Zukunft

Khalida Popal hat die offizielle Anerkennung der afghanischen Frauen Nationalmannschaft durch die FIFA als großen Sieg bezeichnet. Die Mannschaft dürfe nun spielen und Frauen aus Afghanistan als Nationalteam aus dem Exil vertreten. Zugleich habe die FIFA angekündigt, ihre Statuten zu ändern, damit andere Mannschaften nicht dieselben Erfahrungen machen müssten.

Popal sagte, die Spielerinnen hätten viel durchgemacht, darunter Vertreibung, Traumata und die Anpassung an ein Leben als Geflüchtete. Trotzdem kämpften sie seit Jahren für das Recht, Fußball zu spielen und ihr Land zu vertreten. Ihre Organisation Girl Power sehe sie als Zuhause für die über die Welt verstreuten Spielerinnen und als Ort, an dem sie wieder zusammenfänden.

Für die Zukunft setzt Popal auf eine starke Mannschaft aus der afghanischen Diaspora. Diese solle sportlich erfolgreich sein und zugleich als Stimme für Frauen in Afghanistan auftreten. Sie sei überzeugt, dass diese jungen Frauen später auch als Trainerinnen, Verbandsverantwortliche oder Ministerinnen eine Rolle spielen werden.

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