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Kampfansage: AfD in Sachsen-Anhalt gegen die Kirchen

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verschärft sich der Konflikt zwischen den Kirchen und der AfD. In Magdeburg und anderen Orten weisen Banner und Fahnen auf Nächstenliebe, Vielfalt und ein entschiedenes Nein zu Hetze hin. Bischof Gerhard Feige warnte bei einer Wallfahrt vor einem Wahlverhalten „ins Blaue hinein“, wobei der Applaus im Publikum laut ausfiel.

Die AfD liegt in Umfragen deutlich vorn und könnte nach der Wahl am 6. September allein regieren. Gleichzeitig ist der Landesverband vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. In ihrem Programm fordert die Partei, Zahlungen des Landes an die Kirchen zu stoppen, den staatlichen Einzug der Kirchensteuer zu beenden und die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt nicht mehr zu fördern.

Feige und der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer werfen der AfD völkischen Nationalismus vor und warnen vor den Folgen einer Regierungsbeteiligung. Die Kirchen betonen, sie stellten sich nicht gegen eine Partei, sondern für ein christliches Menschenbild. Zudem spricht die AfD im Programm von einem christlichen Auftrag und grenzt den Islam als kulturfremd ab.

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