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Japan: Immer mehr Unterstützung für die Friedensbewegung

In Japan wächst der Widerstand gegen die militärische Aufrüstung der Regierung. Vor allem jüngere Menschen beteiligen sich an einer Friedensbewegung, die nach den Atomangriffen auf Hiroshima und Nagasaki erneut auf die pazifistische Tradition des Landes verweist.

Die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi hat nach ihrem Amtsantritt mehrere Schritte zur Stärkung der Verteidigung eingeleitet. Dazu gehören höhere Ausgaben, der Aufbau des Systems SHIELD mit unbemannten Drohnen sowie die Lockerung bisheriger Vorgaben beim Waffenexport. Auch die sogenannten drei nicht nuklearen Prinzipien stehen auf dem Prüfstand.

Kritiker warnen vor einer Abkehr vom Pazifismus. Zugleich verschärfen sich die Spannungen mit China, das Japan zunehmenden Militarismus vorwirft. Aktivisten fordern dagegen Abrüstung, Dialog und eine stärkere Auseinandersetzung mit der eigenen Kriegsvergangenheit. Anfang Juli kamen vor dem Parlament in Tokio rund 27.000 Menschen zu einer Friedenskundgebung zusammen.

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