Italienische Armee gefordert: Klimawandel legt gefährliche Munition aus dem Ersten Weltkrieg frei
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Italienische Armee gefordert: Klimawandel legt gefährliche Munition aus dem Ersten Weltkrieg frei

In den italienischen Alpen sind zum Ende des Sommers Hunderte Sprengkörper aus dem Ersten Weltkrieg aufgetaucht. Die italienische Armee war mehrfach im Einsatz, um die Funde zu beseitigen. Nach Angaben der Gebirgsbrigade Julia wurden insgesamt 250 Kampfmittel entdeckt, darunter italienische Artilleriegranaten und französische Mörsergranaten.

Besonders viele Meldungen kamen aus dem Gebiet Canal San Bovo im Primiero Tal. Allein in einer Woche entschärften die Soldaten 55 Sprengkörper. Weitere Einsätze gab es im Naturpark Adamello Brenta, im Val Martello, am Stilfser Joch und an den Hängen des Livrio Gletschers.

Die Armee warnt Wanderer und Bergsteiger davor, Sprengkörper zu berühren. Experten führen die zunehmenden Funde auf die schmelzenden Gletscher und die globale Erwärmung zurück. Einige der Munitionsteile waren bereits detoniert, viele andere sind jedoch noch scharf.

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