Island verweist Walfang Gegner des Landes
Nach zwei Jahren Pause ist in Island wieder die Jagd auf Finnwale aufgenommen worden. Gegner des Walfangs versuchten, die Jagd zu verhindern. Die isländische Küstenwache stürmte daraufhin das Schiff der Aktivisten.
Die Besatzung der Bandero hatte nach Angaben des Kameramanns Florian Lohoff versucht, eines der letzten aktiven Walfang Schiffe des Landes an der Jagd zu hindern. Er schilderte den Einsatz der Küstenwache zunächst als erschreckend, später aber als friedlich. Auch der Direktor der Küstenwache, Georg Larusson, verteidigte das Vorgehen und sagte, die Aktivisten hätten Anweisungen ignoriert.
Die Bandero gehört zur Captain Paul Watson Foundation, die den Walfang dokumentieren und möglichst verhindern will. Nach Angaben der Aktivisten werden in Island weiter Finnwale gejagt, obwohl nur noch eine Minderheit der Bevölkerung den Walfang unterstütze. Inzwischen hat die Polizei allen 21 Besatzungsmitgliedern die Ausweisung mitgeteilt und gegen sie ein mindestens zweijähriges Wiedereinreiseverbot verhängt.
