Internationaler Strafgerichtshof suspendiert Chefankläger Khan
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Internationaler Strafgerichtshof suspendiert Chefankläger Khan

Der Internationale Strafgerichtshof hat seinen Chefankläger Karim Khan wegen des Verdachts auf sexuelle Übergriffe mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert. Das Präsidium der Vertragsstaaten in Den Haag teilte mit, dass eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Amtsenthebung in einer Sondersitzung fallen soll, die so schnell wie möglich stattfinden soll.

Gegen Khan waren 2024 Vorwürfe einer engen Mitarbeiterin bekannt geworden. Eine Kommission der Vereinten Nationen untersuchte den Fall und legte im Dezember 2025 einen Bericht vor, der bisher nicht veröffentlicht wurde. Auch ein Rechtsgutachten von drei Richtern des Weltstrafgerichts wurde nicht veröffentlicht.

Khan lässt sein Amt seit gut einem Jahr ruhen und weist die Vorwürfe zurück. Er ist seit 2021 Chefankläger des Gerichtshofs.

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