Institut für Bevölkerungsforschung: Was Menschen vom Kinderkriegen abhält
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Institut für Bevölkerungsforschung: Was Menschen vom Kinderkriegen abhält

Viele Menschen in Deutschland möchten mehr Kinder bekommen, als sie tatsächlich bekommen. Nach Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung liegt der Kinderwunsch junger Erwachsener im Schnitt weiter bei zwei Kindern, während die Geburtenrate seit 2021 von 1,58 auf zuletzt 1,32 Kinder pro Frau gesunken ist.

Das Institut verweist auf eine wachsende Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. In der aktuellen Befragung lag der durchschnittliche Kinderwunsch bei 1,7 Kindern bei Frauen und 1,6 bei Männern. 90 Prozent der Befragten wollen Kinder, in einer idealen Welt ohne Hindernisse würden die meisten 2,2 Kinder bekommen.

Als Belastungen für die Familienplanung nennen die Forschenden vor allem Sorgen um Karrierechancen, Einkommen und den Wohnungsmarkt. Besonders groß ist die Sorge vor Krieg, außerdem beschäftigen Demokratie und Klimawandel viele junge Erwachsene. Wer sich stark sorgt, äußert demnach einen geringeren Kinderwunsch.

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