Inflationsentlastung trennt Gold und Silber
Fallende US Erzeugerpreise haben den Rückgang bei Gold begrenzt, während Silber deutlich stärker unter Druck blieb. Der Goldpreis erholte sich nach anfänglichen Verlusten und lag am Nachmittag in New York bei 4.047,27 US Dollar je Feinunze, knapp unter dem Vortag. Zuvor hatte der Rückgang zeitweise fast ein Prozent betragen.
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US Notenbank im Juli sank nach den Daten spürbar. Der Erzeugerpreisindex für die Endnachfrage fiel im Juni um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Zugleich belasteten die Spannungen zwischen den USA und Iran den Markt weiter, weil sie den Ölpreis erhöhten und damit Inflationsrisiken offen hielten.
Silber notierte mit 57,67 US Dollar je Feinunze 1,6 Prozent niedriger. Anders als Gold profitierte das Metall kaum von den sinkenden Zinserwartungen. Der Markt wertete Silber damit stärker als konjunkturabhängig, während Gold weiter als Absicherung gefragt blieb.
