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Huthi Angriffe: Stehen Saudi Arabiens Ölexporte vor dem Aus?

Die Huthi-Miliz greift Saudi-Arabien seit Juli immer wieder mit Raketen und Drohnen an. Zugleich baut sie ihre Position an der Küste des Jemen aus und weitet ihre Kontrolle an der Meerenge Bab al Mandab aus, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Für Saudi-Arabien wächst damit nicht nur das Sicherheitsrisiko, sondern auch der Druck auf eine Energieinfrastruktur, die für die Ölexporte des Landes zentral ist.

Die East West Pipeline, über die Ölfelder und Raffinerien im Osten mit dem Hafen Yanbu verbunden sind, wurde nach Angriffen der Huthi beeinträchtigt. Damit gerät auch eine wichtige Ausweichroute unter Druck. Für Riad könnte das bedeuten, wieder stärker auf die Route durch die Straße von Hormus angewiesen zu sein, obwohl auch dieser Weg derzeit stark eingeschränkt ist.

Internationale Hilfe bleibt begrenzt. Frankreich, Großbritannien, Italien und die EU haben Unterstützung angekündigt oder leisten sie bereits. Eine grundlegende militärische Wende wird dadurch nach Einschätzung von Experten jedoch kaum erreicht. Zugleich rückt die Diplomatie wieder stärker in den Fokus.

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