Holocaust Überlebende Irene Butter in den USA gestorben
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Holocaust Überlebende Irene Butter in den USA gestorben

Die Holocaust Überlebende und Friedensaktivistin Irene Butter ist in den USA gestorben. Sie wurde 95 Jahre alt. Das bestätigte ihre Agentin. Vor zwei Jahren hatte sie für ihre Aufklärungsarbeit als Zeitzeugin das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Butter wurde 1930 als Irene Hasenberg in Berlin geboren und floh 1937 mit ihrer Familie nach Amsterdam. Nach der Besetzung der Niederlande wurde die Familie deportiert, kam 1943 nach Westerbork und später nach Bergen Belsen. Dort traf sie auch Anne Frank wieder. Nach einem Austausch reiste Butter zunächst nach Algerien und später in die USA aus, wo sie Wirtschaftswissenschaften studierte und Professorin an der Universität von Michigan wurde.

Jahrzehntelang sprach Butter nicht über ihre Vergangenheit, bis sie ihre Verantwortung erkannte und begann, vor allem Schülerinnen und Schülern in den USA und in Deutschland von ihren Erfahrungen zu berichten.

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