Hoher Stromverbrauch durch Bitcoin Mining sorgt für Ärger
In der georgischen Region Mestia will die Regierung Stromzähler in Dörfern und Siedlungen installieren, um gegen illegales Bitcoin Mining vorzugehen. Nach Angaben der Behörden hat der stark gestiegene Stromverbrauch das lokale Netz erheblich belastet und wiederholt zu Ausfällen geführt. Betroffen sind Einwohner und Besucher der Bergregion.
Vizepremierminister Mamuka Mdinaradze sagte, der Verbrauch sei 2025 auf 133 Millionen Kilowattstunden gestiegen. In vergleichbaren Gemeinden liege der Schnitt bei rund 10 Millionen Kilowattstunden. Die Behörden führen den Anstieg auf umfangreiche illegale Mining Aktivitäten zurück.
Nach Regierungsangaben hat die hohe Nachfrage die Energieversorgung verschlechtert und das Netz vielerorts überlastet. Die Strafverfolgungsbehörden wurden angewiesen, illegale Mining Betriebe zu identifizieren und dagegen vorzugehen. Mdinaradze bezifferte die jährlichen Schäden auf rund 20 bis 25 Millionen Lari, umgerechnet bis zu 9,4 Millionen US Dollar.
