Hoffen auf Israel: Drusen auf den Golanhöhen
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Hoffen auf Israel: Drusen auf den Golanhöhen

Auf den von Israel annektierten Golanhöhen leben rund 30.000 Drusen. Viele von ihnen verstanden sich über Jahrzehnte vor allem als Syrer und lehnten die israelische Staatsbürgerschaft ab. Der Raketenangriff vom 27. Juli 2024 auf ein Fußballfeld in Madschdal Shams, bei dem zwölf Kinder starben, hat diese Haltung bei manchen verändert.

Der Vater eines getöteten Jungen berichtet, er habe nach dem Tod seines 16 Jahre alten Sohnes die israelische Staatsbürgerschaft angenommen. Auch andere Drusen sprechen von einem Wandel, ausgelöst durch Krieg, Gewalt und die Lage in Syrien. Besonders die Eskalation in Suwaida im Juli 2025 mit mehr als 2.000 Toten habe viele erschüttert.

Zwischen 2022 und 2024 gingen jährlich etwa 500 bis 600 Anträge auf einen israelischen Pass ein. 2025 waren es 3.750 Anträge, und im März 2026 waren rund 40 Prozent der Drusen auf den Golanhöhen eingebürgerte israelische Staatsbürger.

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