Hegseth spricht von Abschreckung: Hinrichtung des Fort Hood Attentäters soll live übertragen werden
US Verteidigungsminister Pete Hegseth will die geplante Erschießung des zum Tode verurteilten Nidal Hasan öffentlich zeigen lassen. Hasan hatte 2009 auf dem Fort Hood Militärstützpunkt 13 Menschen getötet und 32 weitere verletzt. Ein Pentagon Mitarbeiter bestätigte, dass die Hinrichtung am 3. Dezember live übertragen werden solle.
Hasan war 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt worden. Hegseth begründete den Schritt mit der Abschreckung und sagte, Menschen müssten verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen hätten. Er sprach von einem Erschießungskommando mit Soldaten und betonte, die Hinrichtung solle öffentlich sein.
Öffentliche Erschießungen wurden in den USA unter anderem während des Bürgerkriegs eingesetzt. Die letzte allgemein öffentliche Hinrichtung in den USA fand 1936 in Kentucky statt. Hasan ist seit dem Anschlag teilweise gelähmt und hatte sich im Prozess selbst verteidigt.
