Hat die EU eine Antwort auf Instagram, Tiktok, X und Co.?
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Hat die EU eine Antwort auf Instagram, Tiktok, X und Co.?

Große soziale Netzwerke wie Instagram, X und TikTok stehen in Europa wegen ihrer Marktmacht, ihrer Algorithmen und ihres Umgangs mit Daten in der Kritik. Befürchtet wird, dass die Plattformen Polarisierung begünstigen, nicht konsequent genug gegen Falschinformationen vorgehen und Inhalte stärker verbreiten, die extreme Reaktionen auslösen.

In Europa gibt es bereits Alternativen wie Mastodon aus Deutschland, PeerTube und BeReal aus Frankreich, Eurosky aus den Niederlanden und W Social aus Schweden. Diese Dienste setzen häufig auf dezentrale Strukturen, offene Software und mehr Datenschutz. Mastodon nutzt das Protokoll ActivityPub und gehört zum Fediversum, in dem verschiedene unabhängige Netzwerke verbunden sind.

Trotz dieser Angebote bleiben die europäischen Plattformen deutlich kleiner als die großen internationalen Dienste. Als Hindernisse gelten der kompliziertere Einstieg, die ungewohnte Bedienung und die geringere Bekanntheit. Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft sehen dennoch Potenzial für mehr digitale Souveränität in Europa.

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