Gold zwischen Kriegsrisiko und Renditeschock: Schwache US Jobs ändern die Zinsrechnung
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Gold zwischen Kriegsrisiko und Renditeschock: Schwache US Jobs ändern die Zinsrechnung

Gold ist am Freitag nach dem US Arbeitsmarktbericht zunächst gestiegen, konnte die Gewinne aber nicht halten. Der Preis für eine Feinunze lag am Vormittag bei 4.145,68 US Dollar und damit unter dem Vortagesniveau, auch die Gold Futures gaben nach. Für die Woche stand das Edelmetall damit deutlich im Minus.

Auslöser war vor allem die neue Schwäche am US Arbeitsmarkt. In den USA entstanden im September nur 29.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft, zudem wurden die Zahlen für Juli und August nach unten korrigiert. Dadurch sank die Erwartung für eine weitere schnelle Zinserhöhung der US Notenbank. Gleichzeitig bleiben die Anleiherenditen auf einem hohen Niveau, was Gold als unverzinslichem Anlagewert belastet.

Zusätzlich sorgt die militärische Lage im Nahen Osten für Unsicherheit. Die USA verstärken ihre Präsenz in der Region, während Iran nach eigenen Angaben eine härtere Reaktion vorbereitet. Für Gold ergibt sich daraus ein Spannungsfeld zwischen Sicherheitsnachfrage und dem Risiko höherer Inflations und Zinserwartungen.

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