Gold unter Druck: Ölpreisschock verstärkt Zinssorgen
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Gold unter Druck: Ölpreisschock verstärkt Zinssorgen

Gold gerät trotz der Eskalation am Persischen Golf unter Druck, weil die Märkte vor allem auf die Folgen für Inflation und US Geldpolitik blicken. Angriffe auf saudische Ölanlagen und Spannungen in der Straße von Hormus haben die Energiepreise nach oben getrieben und den Ölpreis auf ein Fünfmonatshoch gehoben. Das verstärkt die Sorge, dass die Teuerung länger hoch bleibt und die Federal Reserve an ihrem restriktiven Kurs festhält.

Der Goldpreis fiel im Tagesverlauf auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Monaten. Am Spotmarkt lag das Edelmetall bei 4.055,69 US Dollar je Feinunze, der Dezember Future bei 4.071,40 US Dollar. Händler rechnen für die kommende Sitzung der US Notenbank überwiegend mit unveränderten Leitzinsen. Zugleich bleibt eine weitere Zinserhöhung im Dezember ein mögliches Szenario. Steigende Renditen und ein festerer Dollar belasten Gold zusätzlich, weil das Edelmetall selbst keine laufenden Zinsen abwirft.

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