Gold steckt zwischen schwacher US Konjunktur und 5 Prozent Renditen fest
Gold erhält zum Wochenauftakt zwar Rückenwind durch schwächere US Arbeitsmarktdaten, bleibt aber unter Druck durch hohe US Anleiherenditen und einen festen Dollar. Die Zahlen für September fielen mit 29.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft deutlich schwächer aus als erwartet, zudem wurden die Beschäftigungszuwächse für Juli und August nach unten korrigiert. Dadurch sinken die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der US Notenbank im Oktober.
Gleichzeitig halten sich die Renditen zehnjähriger US Staatsanleihen mit rund 5,3 Prozent auf einem sehr hohen Niveau. Das dämpft die Attraktivität von Gold, das keine laufenden Zinsen abwirft. Auch die Dollarstärke, unter anderem wegen politischer und fiskalischer Sorgen in Europa, belastet das Edelmetall zusätzlich.
Der Goldpreis bewegt sich deshalb weiter seitwärts. Der Spotpreis lag am Montag bei 4.137,79 US Dollar je Feinunze, der Dezember Future bei rund 4.166 US Dollar. Wichtig bleibt nun der Bereich um 4.100 US Dollar nach unten und um 4.200 US Dollar nach oben.
