Gold handelt nicht die Front, sondern die Folgen des Hormus-Konflikts
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Gold handelt nicht die Front, sondern die Folgen des Hormus-Konflikts

Gold ist auf ein Sieben Wochen Hoch gestiegen, nachdem ein überraschend schwacher US Arbeitsmarkt die Erwartungen an die Geldpolitik der US Notenbank verschoben hat. Der Markt bewertet Gold derzeit weniger als reine Krisenabsicherung, sondern stärker im Zusammenhang mit möglichen Folgen des Konflikts um die Straße von Hormus für Ölpreise, Inflation und Zinsen.

Die Lage an der strategisch wichtigen Meerenge bleibt angespannt. Die Schifffahrt läuft dort weiter nur eingeschränkt, gleichzeitig gibt es Gespräche über eine Wiederöffnung beziehungsweise Verwaltung der Passage. Für Gold ist das kein eindeutiges Signal, weil eine Entspannung zwar die Sicherheitsprämie senken könnte, zugleich aber auch den Druck auf Ölpreise und Inflation mindern würde.

Zusätzlichen Auftrieb erhielt Gold durch die US Arbeitsmarktdaten. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft sank im Juli um 23.000 Stellen, während ein Zuwachs erwartet worden war. Danach fiel die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Federal Reserve im September deutlich. Der Goldpreis legte daraufhin kräftig zu.

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