Gold erholt sich trotz Eskalation am Golf, der Dollar gibt nach
Gold hat sich am Donnerstag erholt, nachdem der Preis zuvor drei Handelstage in Folge gefallen war. Belastet wird die Lage weiter durch die Eskalation am Golf mit Angriffen auf saudische Ziele und Schiffe in der Straße von Hormus. Gleichzeitig gaben der US Dollar und die Renditen amerikanischer Staatsanleihen nach, was das unverzinste Edelmetall stützte.
Am Spotmarkt stieg der Goldpreis um 1,3 Prozent auf 4.156,52 US Dollar je Feinunze. Der Dezember Future legte auf 4.177,80 US Dollar zu. Trotz der geopolitischen Spannungen kam es damit nicht zu einer klassischen Fluchtbewegung in Gold, weil sinkende Renditen und ein schwächerer Dollar die Preisentwicklung bestimmten.
Auch die Ölpreise reagierten auf die Lage im Nahen Osten. Brent Rohöl notierte zeitweise schwächer, obwohl die Risiken für Lieferwege und Energieversorgung weiter hoch blieben. Die Märkte richten ihren Blick zugleich auf die Geldpolitik der US Notenbank, da höhere Energiepreise den Inflationsdruck erhöhen und eine Zinssenkung erschweren können.
