Gold: Blutbad markiert das Sommertief
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Gold: Blutbad markiert das Sommertief

Nach einer mehrmonatigen Korrektur sind die Gold und Silberpreise zuletzt deutlich unter Druck geraten. Gold fiel auf bis zu 4.023 US Dollar, Silber auf 61,50 US Dollar. Als Auslöser der jüngsten Abverkäufe gelten auch stärker als erwartet ausgefallene US Arbeitsmarkt und Inflationsdaten.

Zuvor hatte sich der Rückgang bereits seit Ende April und Mitte Mai abgezeichnet. Silber gab von seinem Hoch im März um fast 50 Prozent nach, seit dem Hoch vom 13. Mai um mehr als 31 Prozent. Gold unterschritt das März Tief bei 4.100 US Dollar leicht. Der starke Ausverkauf wird als Kapitulationsphase beschrieben.

Gleichzeitig deuten die jüngsten Bewegungen auf eine mögliche technische Erholung hin. Gold zog innerhalb kurzer Zeit um rund 175 US Dollar an, nachdem politische Signale zu den Verhandlungen mit dem Iran für neue Hoffnungen gesorgt hatten. Im weiteren Verlauf rechnen Marktbeobachter mit einer Gegenbewegung, sehen das übergeordnete Bild aber weiter als fragil an.

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