Gewalt bei Protesten erschüttert auch Italien
Auch in Italien ist es bei landesweiten Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Besonders betroffen war Mailand, wo vermummte Jugendliche die Polizei auf der Piazza Duomo mit Feuerwerkskörpern und Flaschen bewarfen und Barrikaden errichteten.
Nach Angaben von Ansa wurden in Mailand mindestens vier Polizisten und 20 Demonstranten verletzt, mehr als 50 Jugendliche festgenommen. Auch in Turin, Bologna und Bergamo kam es zu Zusammenstößen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verurteilte die Gewalt und betonte, friedliches Demonstrieren sei ein Recht, Angriffe auf Städte aber nicht. Auch Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala kritisierte die Ausschreitungen, zeigte jedoch Verständnis für den Protest. Die Demonstrationen richteten sich unter anderem gegen niedrige Löhne, hohe Preise und fehlende Investitionen.
