Gesundheitsrisiko: Hitze setzt Pflegebedürftigen zu, sechs Tipps für Angehörige
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Gesundheitsrisiko: Hitze setzt Pflegebedürftigen zu, sechs Tipps für Angehörige

Pflegebedürftige Menschen sind bei Hitze besonders gefährdet. Angehörige sollten deshalb häufiger nach ihnen sehen und vor allem bei alleinlebenden Personen auf ausreichendes Trinken achten. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt außerdem, den Körper mit kühlen Umschlägen, Fußbädern, Duschen oder einer mit kaltem Wasser gefüllten Flasche zu kühlen.

Wichtig ist auch, Wohnungen und Zimmer möglichst kühl zu halten, etwa durch Lüften am Morgen und am Abend sowie durch verschattete Fenster. Luftige Kleidung aus Baumwolle oder Leinen und leichte Bettwäsche können zusätzlich helfen. Bei Inkontinenz sollten Materialien vermieden werden, die Wärme stauen.

Außerdem raten Fachstellen dazu, Medikamente bei Hitze prüfen zu lassen. Manche Mittel, etwa entwässernd wirkende Blutdrucksenker, können ein Risiko darstellen. Warnzeichen für einen Hitzschlag sind Verwirrtheit, fehlende Ansprechbarkeit, schneller Atem und Kreislaufprobleme. Dann sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

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