Gerichtsbeschluss missachtet: Meta geht gegen Pegasus Hersteller NSO Group vor
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Gerichtsbeschluss missachtet: Meta geht gegen Pegasus Hersteller NSO Group vor

Meta geht erneut rechtlich gegen die NSO Group vor. Der Facebook Mutterkonzern beantragte bei einem US Bundesgericht die Feststellung, dass das Unternehmen gerichtliche Anordnungen missachtet habe. Meta wirft der israelischen Spionagesoftware Firma vor, gegen eine dauerhafte Verfügung verstoßen zu haben, die gezielte Angriffe auf WhatsApp Nutzer untersagt.

Nach Angaben von Meta wurden NSO bezogene Social Engineering Versuche unterbunden, nachdem Nutzerberichte geprüft worden waren. Dabei hätten die Angreifer versucht, Nutzer mit bösartigen Links auf externe Websites zu locken. Die Angriffe ähnelten nach Darstellung von Meta einer früheren Phishing Kampagne, die zur Infektion mit der Spyware Pegasus geführt habe. Meta teilte außerdem mit, Testkonten und Gruppen der NSO Group auf WhatsApp gelöscht zu haben.

Zwischen beiden Unternehmen läuft der Rechtsstreit seit Jahren. Bereits 2019 hatte Meta Klage eingereicht. Im Februar 2024 entschied eine Richterin, dass die NSO Group den Quellcode von Pegasus herausgeben muss. Anfang Mai 2025 sprach eine Geschworenenjury Meta mehr als 167 Millionen US Dollar Schadenersatz zu, gegen den die NSO Group Widerspruch einlegte.

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