GENIUS Act: US Bankenaufsicht beschließt Stablecoin Regeln
Die US Bankenaufsicht Office of the Comptroller of the Currency hat die endgültigen Durchführungsregeln zum GENIUS Act veröffentlicht. Damit legt sie erstmals konkret fest, welche Anforderungen Stablecoin Anbieter künftig erfüllen müssen. Die Vorschriften gelten ab dem 18. Januar 2027 und betreffen auch ausländische Emittenten, die ihre digitalen Dollar auf dem US Markt anbieten wollen.
Der GENIUS Act wurde bereits im Juli 2025 von US Präsident Donald Trump unterzeichnet. Die neuen Regeln sehen unter anderem vor, dass ausgegebene Token durch geeignete Reservevermögen abgesichert werden müssen. Hinzu kommen Vorgaben für das Risikomanagement und die regelmäßige Berichterstattung.
Künftig dürfen grundsätzlich nur noch zugelassene Anbieter Zahlungs Stablecoins in den Vereinigten Staaten ausgeben. Bereits tätige Unternehmen können unter bestimmten Bedingungen eine befristete Ausnahmegenehmigung beantragen, um ihre Geschäfte während der Prüfung fortzuführen. Streit gibt es weiter um Zinsen auf Stablecoins. Die Bankenaufsicht hat eine geplante Einschränkung für Belohnungssysteme gestrichen und will solche Angebote nun im Einzelfall prüfen.
