Gegen Rostocker Hooligans: Hakenkreuz Foto, Staatsanwaltschaft und militärischer Abschirmdienst ermitteln
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Gegen Rostocker Hooligans: Hakenkreuz Foto, Staatsanwaltschaft und militärischer Abschirmdienst ermitteln

Nach einem Freundschaftsspiel des FC Hansa Rostock beim FC Watford in England ermitteln die Staatsanwaltschaft und die Polizeiinspektion Rostock gegen Fußball Fans des Vereins. Hintergrund sind Fotos, auf denen Hooligans Ende Juli vor einer Hakenkreuzfahne posiert haben sollen. Im Raum steht der Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Das Rechercheportal Exif hatte Anfang September Bilder veröffentlicht, die eine Gruppe Hansa Fans in England vor einer Hakenkreuzfahne und in Kleidung mit rechtsextremen Symbolen zeigen sollen. Demnach soll sich die Gruppe während der Reise auch mit Hooligans der Glasgow Rangers und des französischen Klubs Olympique Lyon zu Schlägereien verabredet haben.

Der Militärische Abschirmdienst prüft zudem, ob an den Vorfällen in England auch Soldaten der Bundeswehr in ihrer Freizeit beteiligt waren. Hansa Rostock kündigte nach der Veröffentlichung Stadionverbote und Vereinsausschlüsse an, falls es sich um Vereinsmitglieder handelt.

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