GdP Vize Sven Hüber tritt nach Vorwürfen zurück
Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Sven Hüber, ist nach Vorwürfen aus seiner Zeit als Offizier der DDR Grenztruppen zurückgetreten. Er erklärte, die Anschuldigungen von der Gewerkschaft fernhalten zu wollen. Hüber wies die Vorwürfe zurück und sprach von rufmordähnlichen Behauptungen.
In einer Erklärung teilte er mit, er trete mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück, weil mehrere rechtliche und gerichtliche Prüfungen gegen die erhobenen Vorwürfe liefen. Während dieser Auseinandersetzungen wolle er die GdP nicht belasten. Die Gewerkschaft erklärte, weiterhin straf und zivilrechtlich gegen die Urheber von Falschbehauptungen, Bedrohungen und verzerrten Veröffentlichungen vorzugehen.
Das rechtsgerichtete Portal Apollo News hatte unter Berufung auf eine eidesstattliche Versicherung berichtet, Hüber habe Ende der 80er Jahre einen Gefangenen misshandelt und die Durchsetzung des Schießbefehls an der Grenze zu Westdeutschland aktiv propagiert.
