Friedenspreis für die Nato: Draußen wird gebrüllt, drinnen loben Wüst und Rutte den Kanzler
Bei der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die Nato hat Nordrhein Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Haltung in der Sicherheitspolitik gelobt. Wüst sagte, Frieden müsse verteidigt werden und dafür brauche es auch militärische Stärke. Er verwies auf das 5 Prozent Ziel der Nato und hob hervor, Merz habe dem Bündnis mit seinem Kurs Halt gegeben.
Auch Nato Generalsekretär Mark Rutte dankte Merz für dessen Führung und sprach sich erneut für die Unterstützung der Ukraine aus. Merz selbst nutzte seine Rede für eine außenpolitische Grundsatzansprache. Er warnte vor Russlands Expansionismus, forderte Geschlossenheit in Europa und Deutschland und betonte, die Hilfe für die Ukraine diene auch dem Schutz von Freiheit und Sicherheit im eigenen Land. Vor dem Rathaus hatten Demonstranten gegen die Auszeichnung protestiert.
