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Frankreich: Rechtspopulistin Marine Le Pen startet den Wahlkampf

Marine Le Pen hat in Orléans ihren Wahlkampf für die französische Präsidentschaftswahl eröffnet. Vor Anhängern versprach die Rechtspopulistin, Ordnung und nationales Selbstvertrauen wiederherzustellen und kündigte angesichts jüngster Ausschreitungen ein hartes Vorgehen der Polizei an. Sicherheit sei die oberste Pflicht des Staates.

Le Pen warb für ein Motto der Wiedergeburt Frankreichs. Sie sprach sich gegen Einwanderung, für die Bekämpfung krimineller Organisationen und für nationale Souveränität aus. Zudem forderte sie strengere Einwanderungsregeln, Ausgabendisziplin und Steuersenkungen für Unternehmen.

Die 58 Jährige tritt zum vierten Mal bei einer Präsidentschaftswahl an und gilt derzeit als Favoritin. Umfragen sehen sie bei rund 32 Prozent und damit deutlich vor Jean Luc Mélenchon. Die Wahl ist für das Frühjahr 2027 geplant, Emmanuel Macron kann dann nicht erneut antreten. Le Pens Kandidatur wird von juristischen Problemen überschattet. Wegen Veruntreuung von Geldern des Europäischen Parlaments wurde sie verurteilt und hat Berufung eingelegt.

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